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Golfen…

Gestern habe ich John Gage kennengelernt. Da werden sich jetzt die meisten fragen: “Wer bitte ist John Gage?” Und diejenigen, die aus irgendeinem Grund wissen, dass John einer der Gründungsväter von Sun Microsystems ist und mittlerweile als Suns Chief Researcher durch die Welt reist, werden fragen: “Was hat das mit Golfspielen zu tun?”

Berechtigte Fragen, prompte Antworten. John Gage ist ein drolliger, sportlicher Mittsechziger, der von Sun sicher viel Geld dafür bekommt, durch die Welt zu ziehen und seine Visionen über vernetzte Gesellschaft und die Zukunft der IT-Branche zu verbreiten. Ein entspannter Mensch. Wieso drollig? Den ganzen Tag rannte er mit seinem aufgeklappten Notebook in der Hand im Golfclub umher und suchte einen WiFi-Access-Point. Er ließ sich auch nicht durch die Zusicherung des Managers abhalten, es gäbe dort draußen weder DSL noch WLAN. John trottete also weiter, mal hierhin, mal dorthin. Einen Access Point fand er freilich nicht. Trotz aller Hartnäckigkeit.

Die Geschichte soll aber keinesfalls den Eindruck vermitteln, John sei ein komischer Kauz. Vielmehr ist er ein hochinteressanter, interessierter Gesprächspartner, begeisterungsfähig und motivierend. Ein Redner, der 45 Minuten spricht und Journalisten mit freudig glänzenden Augen zurücklässt. Ein freudiger Beobachter, der über das Oktoberfest zieht und sich nicht sattsehen kann an den feiernden Besuchern. Und der einem das am nächsten Tag mit größter Freude erzählt.

Ach ja, der Titel dieses Eintrags: wir hatten ein Executive Briefing für Sun am Golfplatz Gut Häusern veranstaltet. Schöne Location, gelungene Veranstaltung. Und so golften wir natürlich auch ein bisschen. 19 Golfanfänger und ein Amateur versuchten auf dem Green ihre Bälle ins Loch zu putten. Das war unterhaltsam und kommunikativ zugleich.

Und ich musste feststellen: Golfen macht Spaß. Sollte ich wiederholen.

Scheiße: kaum drei Monate in München, schon werde ich zum golfenden Snob. Wird Zeit fürs Wochenende in der fränkischen Idylle…

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U-Bahn zur Wiesnzeit….

Die versprochenen Lachen aus frisch Erbrochenem habe ich bislang noch nicht gesehen. Aber auch so ist U-Bahn-Fahren im Moment großes Tennis. Man kennt die Bilder aus Japan, wo zur Stoßzeit extra “U-Bahn-Schlichter” dafür sorgen, dass kein qcm in den Waggons ungenutzt bleibt. Auch an der Theresienwiese stehen reihenweise nette Menschen in orangefarbenen Warnwesten, die für geordnetes Einsteigen sorgen sollen. Zudem animiert ein “Stadionsprecher” in feinstem Münchnerisch die wartende Meute. Die ist übrigens die eigentliche Attraktion…

Vom erstmals richtig betrunkenen Teenager bis zum (vielleicht) letztmals betrunkenen Senior ist alles vertreten. Babys werden kreischend mitgeschleppt, Familien mühen sich verzweifelt um Zusammenhalt und die wenigen Berufspendler – zu denen ich gehöre – sind schmückendes – nein, eigentlich eher störendes – Beiwerk. Ab dem Hauptbahnhof ist der Spuk dann größtenteils wieder vorbei. Dann bekommen wir “professionellen” U-Bahn-Fahrer wieder die Mehrheit, die Dirndl und Lederhosen werden zu vereinzelten, exotischen Phänomenen.

Ach ja, eine Kotzlache habe ich doch noch erleben dürfen. Zwischen U-Bahn-Halte und Büro grüßten dieser Tage die Überbleibsel eines üppigen Wiesenbesuchs vom Gehsteig. Na dann Mahlzeit!

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Los gehts…

Sooo…. Der bocksenstopp, dieses klassische Instrument modernen Networkings ;-) ist ja leider irgendwie Geschichte. Die bocks ist verlassen, der bocksen in München und auch sonst hat es uns alle in die weite Welt Süddeutschlands zerstreut. Das ist schade. Sehr schade sogar.

Zum Glück gibt es Web 2.0. Wer heutzutage keinen Blog schreibt ist ja irgendwie nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Darum: Auf gehts, liebe bocksenstopper! Schreibt rein, was bei Euch so passiert. Alltägliches, Außergewöhnliches, Sex, Crime, Rock’n'Roll was eben so los ist in euren Jungdynamiker-Leben.

Stay tuned…

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